28. März 2016

Die Geschichte des Instituts für Verbraucherjournalismus

 

Der Grundstein für das Institut für Verbraucherjournalismus wurde im Jahr 1988 mit einem Lehrauftrag der Henri-Nannen-Schule, Hamburger Journalistenschule gelegt. Die-Henri-Nannen Schule verpflichtet Prof. Dr. Christoph Fasel – selbst aus der dieser berühmten Journalisten-Kaderschmiede hervorgegangen – eine dreitägige Lehreinheit unter dem Titel Nutzwertjournalismus für die Redakteure des Hauses Gruner + Jahr in Hamburg zu konzipieren und zu halten.


Der Erfolg war durchschlagend: Eine Woche nach dem Seminar meldet sich die „Akademie für Publizistik“ in Hamburg mit dem Wunsch, ebenfalls ein solches Seminar zu veranstalten. Und dann ging es Schlag auf Schlag: Seminare und Lehrveranstaltungen für die „Akademie der Bayerischen Presse“ in München, die „Berliner Journalistenschule“, die „Henri-Nannen Schule Berlin“, die „Kölner Journalistenschule“, die „Evangelische Journalistenschule Berlin“, die „Akademie des Deutschen Buchhandels“, die Universitäten München, Leipzig, Hohenheim, Tübingen, Innsbruck folgten…und so ging es stetig weiter.

Damit ist der Begriff „Nutzwertjournalismus“ von Prof. Dr. Christoph Fasel in die journalistische und wissenschaftliche Debatte eingeführt worden. Während seiner Gastprofessur am „Institut für allgemeine und spezielle Journalistik“ der Universität Leipzig in den Jahren 1997 und 1998 wurde das Thema Nutzwertjournalismus wissenschaftlich weiter erforscht.

Unter dem Titel „Nutzwertjournalismus“ wurden im Jahr 2005 die wissenschaftlichen Ergebnisse veröffentlicht. Die Resonanz war gewaltig: Ausbildungsinstitutionen kauften das Werk in Hunderter-Paketen. Daraus entwickelte sich der Gedanke, das Thema wissenschaftlich und publizistisch weiter zu tragen. Prof. Dr. Christoph Fasel, gründete im Jahr 2005 das „Institut für Verbraucherjournalismus an der Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw“. Die Anschubfinanzierung übernimmt die ING-Diba durch eine Spende.

Seit dem Jahr 2015 ist das Institut an die staatliche Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden als An-Institut der Betriebswirtschaftlichen Fakultät angegliedert. Es treibt unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Fasel den wissenschaftlichen und publizistischen Diskurs für verständliche, sachgerechte und vertrauenswürdige Verbraucherinformation stetig voran.

Das ifv arbeitet eng mit verschiedenen Verbraucherzentralen der Länder, der Verbraucherzentrale Bundesverband sowie weiteren Verbraucherschutz-Organisationen zusammen. Es besitzt Expertenstatus bei den Anhörungen des Bundestages zu Fragen der Verbraucherinformation. Prof. Dr. Christoph Fasel ist stellvertretender Vorsitzender der Verbraucherkommission des Landes Baden-Württemberg.